Tod eines Verkäufers, der

TOD EINES VERKÄUFERS. Kommentatoren auf der amerikanischen Bühne wählen Arthur Miller oft als den führenden Dramatiker der Nation aus. Tod eines Verkäufers, 1948 geschrieben und erstmals 1949 produziert, ist Millers Meisterwerk. Willy Loman, der tragische Protagonist des Stücks, ähnelt den vielen echten Verkäufern, die Miller kannte, als er in Brooklyn, New York, in der Zeit der Depression erwachsen wurde. Männer, die laut Miller "für immer vorstellten, in einer Welt zu triumphieren, die entweder ignoriert" sie oder leugnet ihre Anwesenheit insgesamt. " VerkäuferDie fesselnde New Yorker Produktion vereinte die Talente der Regisseurin Elia Kazan, des Bühnenbildners Jo Mielziner und Lee J. Cobb als Loman. Mit 742 Vorstellungen gewann es den renommierten New York Drama Critics 'Circle Award und einen Pulitzer-Preis.

Die dramatische Kraft von Millers Spiel beruht zum Teil auf expressionistischen Techniken, mit denen er Lomans psychologische Qual und sein schuldbewusstes Fantasieleben darstellte. Während des Spiels unterbrechen plötzliche Änderungen in Licht, Blockierung und Ton die Hauptaktion und kündigen den Beginn traumhafter Erinnerungssequenzen an, in denen vergangene Ereignisse und der Inhalt von Lomans Geist allmählich auf der Bühne enthüllt werden. Neben Lomans Innenleben konzentriert sich Miller auf die problematische Verbindung zwischen Vater und Sohn. Biff, Willys älterer Sohn, kämpft darum, die Liebe seines Vaters zu sichern, obwohl er sich Willys fehlerhaften Idealen und unrealistischen Erwartungen widersetzt.

Am Ende ist es Biff, der Willys tragischem Fehler am nächsten kommt: "Er hatte die falschen Träume", sagt Biff nach dem Selbstmord seines Vaters. Wenn auch destruktiv und fehlgeleitet, waren Willy Lomans Träume dennoch amerikanische Träume - das Streben nach Freiheit, kommerziellem Erfolg, Zuneigung, Respekt. Verkäufer ist daher mehr als ein bewegendes Porträt der Selbsttäuschung und Erschöpfung eines Mannes. Es ist eine komplexe Darstellung amerikanischer Bestrebungen und allgemein empfundener Existenzdilemmata. Verkäufer wurde vor Publikum auf der ganzen Welt aufgeführt. 1983 inszenierte Miller eine rein chinesische Besetzung in einer Pekinger Produktion des Stücks.

Literaturverzeichnis

Bloom, Harold, hrsg. Arthur Millers "Tod eines Verkäufers". New York: Chelsea House, 1996.

Carson, Neil. Arthur Miller. New York: Grove, 1982.

Moss, Leonard. Arthur Miller. Rev. ed. Boston: Twayne, 1980.

Justin DavidSuran