Simone, Nina (Waymon, Eunice Kathleen)

21. Februar 1933
21. April 2003

Die in Tryon, North Carolina, geborene Sängerin Nina Simone wurde von ihrer Mutter, einer ordinierten schwarzen methodistischen Ministerin, ermutigt, ab dem dritten Lebensjahr Klavier und Orgel zu studieren. Bald konnte sie nach Gehör Hymnen auf der Orgel spielen, und im Alter von sechs Jahren wurde sie reguläre Pianistin in der Kirche ihrer Familie. Sie studierte privat sowie an der Asheville (NC) High School, um klassische Pianistin zu werden. Sie studierte auch am Curtis Institute of Music in Philadelphia (1950–1953) und an der Juilliard School in New York (1954–1956). Simones Karriere als Sängerin, die fast vier Jahrzehnte und mehr als vierzig Alben umfasste, war fast zufällig: Während eines Nachtclub-Engagements in Atlantic City, New Jersey, im Jahr 1954 wurde ihr mitgeteilt, dass sie nicht nur Klavier spielen, sondern auch singen müsse. Zu diesem Anlass nahm sie den Künstlernamen Nina Simone an, was den Beginn ihrer Karriere als Jazzsängerin markierte.

Von Anfang an hat sich Simone unter den Einschränkungen des Labels "Jazzsängerin" gescheuert, und tatsächlich hat ihr reifer Stil klassische Klaviertechniken mit einem Repertoire kombiniert, das aus Quellen stammt, die so unterschiedlich sind wie die Blues- und Volksmusik, wie in Jazz wie gespielt (1958). Zu Beginn ihrer Karriere begann sie auch, sich mit Rassenproblemen in den Vereinigten Staaten zu befassen. 1963 komponierte sie, verärgert über den Tod von Medgar Evers und die Bombardierung einer afroamerikanischen Kirche in Birmingham, Alabama, ihre erste Bürgerrechtshymne, "Mississippi Goddam", und während des nächsten Jahrzehnts war ein Großteil ihrer Arbeit ausdrücklich gewidmet die Bürgerrechtsbewegung, gesungen in ihrer kraftvollen und klaren Altstimme. 1963 komponierte sie mit Langston Hughes "Four Women". Zu ihren weiteren populären Liedern aus dieser Zeit gehören "Young, Gifted and Black", "Old Jim Crow" und "Don't Let Me Be Misunderstood". In den 1970er Jahren trat Simone weiterhin international auf und nahm das Album auf Baltimore 1978. Ab Ende der 1970er Jahre teilte sie ihre Zeit zwischen Los Angeles und der Schweiz auf. In den letzten Jahren lebte sie in Paris, trat aber weiterhin regelmäßig in New York auf. 1987 wurde sie freigelassen Let It Be Me. Ihre Autobiographie, Ich verzaubere dich, wurde 1991 veröffentlicht. 2003 starb Nina Simone nach langer Krankheit in Frankreich.

[VORLÄUFIGE VOLLAUTOMATISCHE TEXTÜBERSETZUNG - muss noch überarbeitet werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.] Jazz-Sänger

Literaturverzeichnis

Grieske, Tony. "Jazzlegende, Bürgerrechtsstimme Nina Simone stirbt." Hollywood Reporter, 22. April 2003, p. 6.

Powell, Allison, mit Nina Simone. "Die amerikanische Seele von Nina Simone." Interview 27, nein. 1 (Januar 1997): 76-80.

Simone, Nina. Ich verzaubere dich. New York: Pantheon Books, 1991.

Sischy, Ingrid, mit Elton John. "Nina Simone: Erinnerung an einen feurigen Wegbereiter für Gesang und Freiheit." Interview 33, nein. 7 (August 2003): 108.

Rosita m. Sand (1996)
Aktualisiert vom Verlag 2005