Panzerzerstörer

Panzer-Zerstörer waren die Antwort der US-Armee auf die Deutschlands Blitzkrieg gepanzerte Siege über Polen und Frankreich in den ersten Jahren des Zweiten Weltkriegs. Generalleutnant Lesley J. McNair, Leiter der Armee-Doktrin und Ausbildung, entschied, dass mobile, stark abgefeuerte Panzerabwehr-Einheiten der beste Weg seien, feindliche Panzer zu besiegen. Im November 1941 befahl das Kriegsministerium die Schaffung solcher Einheiten, die als "Panzer-Zerstörer" -Bataillone bezeichnet wurden.

Panzer-Zerstörer-Waffen können entweder abgeschleppt oder selbst angetrieben werden. Die gezogenen Waffen waren 3-Zoll-Artilleriegeschütze, die von halben Spuren gezogen wurden. Selbstfahrende Panzerzerstörer hatten 3-Zoll-, 76-mm- oder (spät im Krieg) 90-mm-Kanonen, die in vollständig rotierenden, offenen Türmen auf dem Panzerchassis montiert waren. Diese trugen weniger Panzerung und montierten stärkere Waffen als der Standard-M-4-Sherman-Panzer.

Panzer-Zerstörer-Einheiten wurden darauf trainiert, aggressiv und massenhaft zu agieren, um feindliche Rüstungen zu zerstören. Im Kampf waren sie jedoch normalerweise auf Fronteinheiten verteilt, wo sie ihren wertvollsten Dienst als mobile Artillerie leisteten, die die Infanterie direkt unterstützte. Paradoxerweise waren US-Panzerzerstörer, die auf schwere deutsche Panzer stießen, im Allgemeinen überlegen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg entschied die Armee, dass es keinen funktionalen Unterschied zwischen einem Panzerzerstörer und einem mittleren Panzer gab. Danach wurden die Feuerunterstützungs- und Panzerabwehrmissionen des Panzerzerstörers offiziell Panzern zugewiesen. Die letzten Panzer-Zerstörer-Einheiten wurden 1946 aufgelöst.
[Siehe auch Gepanzerte Fahrzeuge; Waffen, Armee; Zweiter Weltkrieg: Militärischer und diplomatischer Kurs.]

Literaturverzeichnis

Charles M. Bailey, schwaches Lob: Amerikanische Panzer und Panzerzerstörer während des Zweiten Weltkriegs, 1983.
Christopher R. Gabel, Suche, Streik und Zerstörung: Doktrin der Panzerzerstörer der US-Armee im Zweiten Weltkrieg, 1985.

Christopher R. Gabel