Motels

Motels wurden im zweiten Jahrzehnt des XNUMX. Jahrhunderts entwickelt, um den Bedarf an funktionalen, zugänglichen und wirtschaftlichen Schlafgelegenheiten zu decken, die der wachsenden Zahl von Autofahrern gerecht werden. Individuell betriebene Kabinenkomplexe, die als "Touristenhütten", "Motorplätze" oder "Kabinenlager" bekannt sind, entstanden entlang der Autobahnen, insbesondere im Süden und Westen.

Der Begriff "Motel", eine Abkürzung von "Motor" und "Hotel", wurde Mitte der 1920er Jahre geprägt. Mitte der 1930er Jahre waren Motels dekorativer, und das malerische Äußere ahmte lokale Architekturmotive nach. Einige Unternehmer experimentierten mit luxuriösen oder exotischen Designs, darunter Unterkünfte, die an Flugzeuge angepasst oder Blockhütten nachempfunden waren, historische Strukturen und sogar Wigwams.

Die Zahl der Motels explodierte nach dem Zweiten Weltkrieg (1939–1945) und verdreifachte sich von etwa 20,000 im Jahr 1940

bis 60,000 auf über 1960. Wirtschaftlichere und standardisiertere Einheiten, die durch absurd grelle Schilder individualisiert wurden, ersetzten nach und nach die Kabinen als bevorzugtes Moteldesign.

In der zweiten Hälfte des XNUMX. Jahrhunderts gab das Motel in Privatbesitz Unternehmensketten wie Best Western und Holiday Inn Platz. Motels ähneln zunehmend den Hotels, die sie einst herausgefordert haben. Sie befinden sich in städtischen Gebieten, fügen Geschichten hinzu und schaffen insbesondere elegante Räume und Geschäftszentren für private und geschäftliche Veranstaltungen.

Literaturverzeichnis

Jakle, John A., Keith A. Sculle und Jefferson S. Rogers. Das Motel in Amerika. Baltimore und London: Johns Hopkins University Press, 1996.

Margolies, John. Zuhause in der Ferne: Motels in Amerika. Boston: Little, Brown, Bulfinch Press, 1995.

Sculle, Keith A. "Frank Redfords Wigwam Village Chain: Ein Bindeglied bei der Modernisierung des Straßenrandes." Im Roadside America: Das Automobil in Design und Kultur. Hrsg. Von Jan Jennings. Ames: Iowa State University Press für die Society for Commercial Archaeology, 1990.

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