Hart Schwestern von Antigua

Die Schwestern Elizabeth Hart Thwaites (1772–1833) und Anne Hart Gilbert (1773–1833) wurden auf Antigua als Tochter farbiger Eltern geboren. Als Pädagogen, Abolitionisten und Methodisten beschäftigten sich beide Schwestern sehr mit den verschiedenen Darstellungen von Schwarzen und Sklaven, die in Westindien im Umlauf waren, und nutzten ihre Schriften, um die patriarchalische Ordnung, die Schwarze, Frauen und Sklaven als niedrig auslegte, effektiv herauszufordern.

Es wird allgemein angenommen, dass die Schwestern die ersten afrikanisch-karibischen Schriftstellerinnen sind, die veröffentlichen. Anne Hart Gilbert schrieb eine angeforderte kurze Geschichte des antiguanischen Methodismus und vervollständigte die Biographie ihres Mannes John Gilbert. Elizabeth Hart Thwaites schrieb auch eine erbetene Geschichte des antiguanischen Methodismus. Darüber hinaus schrieb sie Gedichte, Hymnen und Briefe, darunter einen, der erneut veröffentlicht und als Antisklaverei-Traktat verbreitet wurde. Elizabeth war in ihrem Schreiben strenger in Bezug auf die Emanzipation als ihre Schwester, weil sie Verbindungen zu den wichtigsten britischen Proemanzipationskreisen hatte.

Beide Schwestern wurden 1786 als junge Frauen in den methodistischen Glauben getauft. Nach diesem Zeitpunkt würden beide ausgesprochene Mitglieder der methodistischen Gemeinschaft in Antigua werden. Sie befürworteten eine Art Christentum, das den Status quo eher in Frage stellen als durchsetzen wollte. Insbesondere bestanden beide darauf, dass Gottes Werk nicht nur ein männliches Reservat sei, sondern dass Frauen das Recht hätten, auch heilige Arbeit zu leisten. Die Schwestern befürworteten die dem Christentum innewohnende politische Gleichheit und schlugen vor, dass durch Methodismus und Christentum Schwarze und Sklaven den Weißen gleichgestellt seien. In gewissem Sinne kann ihre Arbeit mit dem Aufschwung des evangelischen Frauenaktivismus in England verbunden sein, wo die meisten Frauenarbeiten mit dem Herzen und dem Gefühl oder den weiblichen Künsten verbunden waren. Bei der Nachahmung ihrer britischen Kollegen boten sie ein schwarzes methodistisches Frauenparadigma an.

Die Schwestern waren der Bildung verpflichtet. Sie reisten nach Montserrat, um das lancastrische Bildungssystem nach dem Fabrikmodell zu beobachten, und stützten sich darauf, als sie trotzig Sklaven bildeten und vorschlugen, Sklaven seien erziehbar und klug. Elizabeth gründete 1801 eine Privatschule in St. John's. 1809 eröffneten sie die erste karibische Sonntagsschule für Jungen und Mädchen, ohne Rücksicht auf die Rasse. Anne Hart hielt ihre Sonntagsschulversammlungen im Dunkeln ab, damit sich die Leute nicht für ihre Kleidung schämen.

Anne und Elizabeth konstruierten eine neue Art der öffentlichen Identität für schwarze Frauen in der Karibik. Damit widerlegten sie Stereotypen der verdorbenen oder zügellosen versklavten schwarzen Frau. Beide Schwestern haben sich verpflichtet, Frauen und Kindern zu helfen. Sie gründeten 1816 eine Gesellschaft für Waisen und Frauen namens Female Refuge Society. Insbesondere verurteilte Anne die Prostitution und beschuldigte die Einrichtung der Sklaverei. Elizabeth argumentierte, dass schwarze Frauen durch die Beseitigung sexueller Raubtiere sozial mobil werden könnten.

Als erste schwarze Frauen, die gegen die Sklaverei schreiben und agitieren, verändern die Schwestern den Sinn eines Lesers für das XNUMX. Jahrhundert, indem sie schwarze Frauen zeigen, die an Diskursen teilnehmen, die sie ausschließen wollen. Darüber hinaus liefern sie auch Beweise für die Kreolisierung der Religionen in Westindien, als sie den Methodismus umgestalteten, um ihr Leben widerzuspiegeln.

[VORLÄUFIGE VOLLAUTOMATISCHE TEXTÜBERSETZUNG - muss noch überarbeitet werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.] Bildung in der Karibik; Lateinamerika und die Karibik; Protestantismus in Amerika; Lateinamerika und die Karibik

Literaturverzeichnis

Ferguson, Moira, hrsg. The Hart Sisters: Frühafrikanische karibische Schriftsteller, Evangelikale und Radikale. Lincoln: Nebraska University Press, 1993.

Ferguson, Moira, hrsg. Neun schwarze Frauen: Eine Anthologie von Schriftstellern des XNUMX. Jahrhunderts aus den USA, Kanada, Bermuda und der Karibik. New York: Routledge, 1997.

Gilbert, Anne Hart. Die Geschichte des Methodismus in Antigua. 1804.

Twaites, Elizabeth Hart. Die Geschichte des Methodismus in Antigua. 1804.

nicole n. Aljoe (2005)