Händler, bewaffnet

Händler, bewaffnet. Das Fehlen des Völkerrechts auf See in der Kolonialzeit und in den frühen nationalen Perioden motivierte die amerikanischen Schifffahrtsinteressen, ihre Schiffe gegen Piraterie und Privatisierung zu bewaffnen. Die Freiheit der Meere war für das wirtschaftliche Überleben der jungen Republik von wesentlicher Bedeutung. Handelsschiffe wie die Aufgeräumt, 1782 im westindischen Handel tätig, trug er sieben Kanonen sowie Musketen und Hechte.

Um die Möglichkeit eines internationalen Zwischenfalls zu begrenzen, forderte der Kongress am 3. März 1805 solche Schiffe auf, sich zu verpflichten, dass ihre Kampfmittel nur zur Verteidigung verwendet würden. Während des Krieges von 1812 segelten US-Handelsschiffe, die normalerweise mit sechs Pfündern bewaffnet waren, heimlich in britische Häfen hinein und aus diesen heraus und handelten in China, Westindien und Südamerika.

Mit der Erklärung von Paris (16. April 1856) wurde die Privatisierung abgeschafft. Diese Aktion, verbunden mit dem allmählichen Verschwinden der Piraterie, machte bewaffnete Kaufleute überflüssig. In den Jahren 1877 und 1894 genehmigte das US-Außenministerium als Reaktion auf Drohungen gegen US-Handelsschiffe Schiffe, sich zur Selbstverteidigung zu bewaffnen.

Während des Ersten Weltkriegs kündigte Deutschland am 31. Januar 1917 eine Politik der uneingeschränkten U-Boot-Kriegsführung an. Infolgedessen genehmigte Präsident Woodrow Wilson die Bewaffnung von US-Handelsschiffen mit Marinegeschützmannschaften. Kurz vor dem amerikanischen Eintritt in den Zweiten Weltkrieg hatten deutsche U-Boote US-Schiffe im Atlantik angegriffen; Am 13. November 1941 genehmigte der Kongress den Einsatz von bewaffneten Marinewachen an Bord von Handelsschiffen, die denen des Ersten Weltkriegs ähnelten. Die Konvoirouten nach Murmansk und zum Mittelmeer wurden ständig von deutschen U-Booten und Bombenflugzeugen belastet. Die alliierten Kampfkampagnen wären ohne die Handelsschiffkonvois niemals erfolgreich gewesen.

Literaturverzeichnis

Bunker, John. Helden in Latzhosen: Die Geschichte der amerikanischen Handelsmarine im Zweiten Weltkrieg. Annapolis, Md.: Naval Institute Press, 1995.

Felknor, Bruce L., Hrsg. Die US-Handelsmarine im Krieg, 1775–1945. Annapolis, Md.: Naval Institute Press, 1998.

Safford, Jeffrey J. Wilsonian Maritime Diplomacy, 1913–1921. New Brunswick, NJ: Rutgers University Press, 1978.

Paul B.Ryan/ar