Ghostbusters

Der 1984-Film Ghostbusters bietet eine unbeschwerte Sicht auf den Kampf zwischen Menschen und übernatürlichem Bösen. Es ist ein humorvolles Gegenstück zu solchen "ernsthaften" Filmen wie The Haunting (1963) und The Legend of Hell House (1973).

Das Drehbuch wurde von Dan Aykroyd (1952–) und Harold Ramis (1944–) geschrieben, die die Titelfiguren spielten (zusammen mit Bill Murray (1950–) und Ernie Hudson (1945–). Ivan Reitman (1946–) inszenierte diese "Action-Komödie", die mit drei Parapsychologen (Forschern des Paranormalen) beginnt, die von Aykroyd, Ramis und Murray gespielt werden und von ihren akademischen Jobs entlassen werden. Sie gründen eine private Firma, "Ghostbusters", stellen einen Kollegen (Hudson) und eine Sekretärin (Annie Potts, 1952–) ein und übernehmen Jobs, um New York von lästigen Geistern zu befreien.

Nachdem sie die Wohnung von Dana Barrett geräumt haben (Sigourney Weaver, 1949–), stellen die Ghostbusters fest, dass in ihrem Gebäude der alte babylonische Gott Gozer beschworen wird - ein Ereignis, das das Ende der Welt bringen könnte. Die schreckliche Kreatur taucht endlich auf und die Ghostbusters gehen zur Arbeit. Der Titelsong des Films (der das oft wiederholte "Wen wirst du anrufen? Ghostbusters!" Enthielt) von Ray Parker Jr. (1954–) war eine Hit-Single und ein populäres Musikvideo.

Dem äußerst erfolgreichen Film folgte Ghostbusters II 1989 kehrten Regisseur Reitman und die Originalbesetzung zurück, um eine weitere übernatürliche Bedrohung für die Welt zu bekämpfen. New Yorks Abwasserkanäle füllen sich mit rosa Schleim, ein Zeichen des bevorstehenden geistigen Untergangs. Die Ghostbusters stellen fest, dass der Geist eines toten Zauberers, Vigo der Karpaten, wiedergeboren werden will, damit er die Welt mit Zauberei regieren kann. Für seine Reinkarnation zielt Vigo auf den kleinen Sohn von Dana Barrett. Aykroyd, Murray und Company sind aufgerufen, den Tag noch einmal zu retten.

Aus den populären Filmen entstanden die üblichen kulturellen Artefakte: Actionfiguren, Videospiele (siehe Eintrag unter 1970er Jahre - Sport und Spiele in Band 4) und Sammelkarten. Sie inspirierten auch eine Zeichentrickserie, die von 1986 bis 1991 lief. Die echten Ghostbusters nahm die Hauptfiguren aus den Filmen und brachte sie in humorvoll beängstigende Situationen mit Geistern und Ghulen, ähnlich wie in den Scooby Doo Zeichentrickserie.

- Justin Gustainis

Für mehr Informationen

Brown, Christopher. Das offizielle Ghostbuster-Trainingshandbuch: Ein Leitfaden zum Fangen von Geistern. Yellow Springs, OH: Antioch Publishing Co., 1984.

Ghostbusters.net: Ihr Leitfaden für Ghostbusters.http://www.ghostbusters.net/ghostbusters (Zugriff April 1, 2002).

Teitelbaum, Michael und Steve Smallwood. Die große Geistershow. New York: Simon & Schuster, 1987.