Freiheitsreiter

Freiheitskämpfer waren Afroamerikaner und weiße Demonstranten, von denen viele mit dem Kongress für Rassengleichheit verbunden waren. 1961 fuhren die Freedom Riders mit dem Bus durch Alabama und Mississippi, um die Segregation an den südlichen Bushaltestellen herauszufordern. Freedom Riders, die nach Alabama und Mississippi reisten, waren oft außergewöhnlicher Gewalt durch ärgerliche weiße Südstaatler ausgesetzt. Zum Beispiel griffen wütende Weiße Busfahrer in Birmingham, Anniston und Montgomery, Alabama, an und belästigten Fahrer in McComb, Mississippi. Obwohl die Freedom Rides rassistische Spannungen und Gewalt verschärften, werfen sie ein neues Licht auf die Notlage der Afroamerikaner und die brutalen Aktionen der weißen Segregationisten. Sie zwangen auch die Bundesregierung, Schutzmaßnahmen zu ergreifen. US-Regierungsbeamte schickten mehr als 400 Bundesmarschälle nach Montgomery, um die Freedom Riders zu schützen, deren Aktionen letztendlich monumentale und dauerhafte Änderungen des Bundesgesetzes beeinflussten. Innerhalb der nächsten zwei Jahre beendeten eine Reihe von Bundesentscheidungen und Gerichtsverfahren die systematische Trennung im zwischenstaatlichen Verkehr. Generalstaatsanwalt Robert F. Kennedy beantragte bei der Interstate Commerce Commission das Verbot der Segregation in Zügen und Bussen sowie an Transportterminals. Infolge dieser Entscheidung gelang es dem Justizministerium auch, die Segregation auf Flughäfen zu beenden. Schließlich verabschiedete der Kongress 1964 und erneut 1968 wegweisende Bürgerrechtsgesetze, die die Trennung in öffentlichen Einrichtungen für zwischenstaatliche Reisen untersagten und viele der Träume der Freedom Riders erfüllten.

Literaturverzeichnis

Chappell, David L. Inside Agitators: Weiße Südstaatler in der Bürgerrechtsbewegung. Baltimore: Johns Hopkins University Press, 1994.

Weisbrot, Robert. Freedom Bound: Eine Geschichte der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung. New York: Norton, 1990; New York: Plume, 1991.

Sheilah R.Koeppen/em