Big Bands

Big-Band-Musik entstand in den 1930er Jahren als temperamentvolle Antwort auf die wirtschaftlichen Probleme der Große Depression (1929–41; siehe Eintrag unter 1930 - The Way We Lived in Band 2). Der Musikstil setzte sich bis in die 1940er Jahre als Soundtrack zum Zweiten Weltkrieg (1939–45) fort. Eine Form von Jazz (siehe Eintrag unter 1900 - Musik in Band 1) Musik, Big-Band-Musik übernahm Jazz- und Swing-Stile aus den Bands der 1920er und früher und brachte sie in Arrangements für größere Bands. Manchmal hatten diese größeren Bands bis zu zwanzig oder mehr Musiker. Diese Bands bestanden normalerweise aus Saxophonen, Trompeten und Posaunen; eine Rhythmussektion aus Klavier, Bass, Schlagzeug; manchmal Gitarre; und Sänger oder andere Solisten. Big Band Musik kann schnell und aufregend oder langsam und sanft sein. In jedem Fall war und ist es großartige Musik zum Hören und Tanzen.

Der Aufstieg der Big Bands in den 1930er Jahren brachte Jazzmusik in den Mainstream des amerikanischen Lebens. Jazz war hauptsächlich die Schöpfung von Afroamerikanern. In den 1920er Jahren gab es große afroamerikanische Big Bands wie das Roseland Ballroom Orchestra unter der Leitung von Fletcher Henderson (1897–1952) und das Duke Ellington (1899–1974) Orchestra. Aber in den 1930er Jahren, als mehr weiße Musiker begannen, Jazz selbst zu entdecken und zu spielen, ging er in den amerikanischen Mainstream über. Weiße Bandleader wie Benny Goodman (1909–1986), Tommy (1905–1956) und Jimmy (1904–1957) Dorsey, Glenn Miller (1904–1944) und Harry James (1916–1983) hatten viele Treffer und Unentschieden begeisterte Menschenmengen. Viele ihrer Songs waren ihre eigenen Versionen von Songs, die ursprünglich von schwarzen Bands wie Henderson's geschrieben und aufgenommen wurden.

Goodman, mit dem Spitznamen "King of Swing", und seine Band könnten Tänzer mit den wilden Soli und dem treibenden Beat von Melodien wie "Sing, Sing, Sing" in Raserei versetzen. Big-Band-Musik brachte auch Solo-Singstars wie Frank Sinatra (1915–1998; siehe Eintrag unter 1940er Jahre - Musik in Band 3), der als Mitglied des Tommy Dorsey Orchestra erstmals die Menge begeisterte. Diese weißen Bands brachten die Musik in den amerikanischen Mainstream, aber schwarze Big Bands erweiterten die Musik noch weiter. Die Band von Count Basie (1904-84) war eine der besten und am härtesten schwingenden Bands der Ära. Ellington schrieb populäre Songs wie "In a Sentimental Mood" und "Solitude", aber auch komplexere Stücke. Erweiterte Orchesterstücke wie "Black, Brown und Beige" haben die Jazzmusik auf ein neues Niveau gebracht. Ellington wurde zu einem der großen Komponisten des XNUMX. Jahrhunderts.

Während der düsteren Jahre der Weltwirtschaftskrise sorgte Big-Band-Musik (auch "Swing" -Musik genannt) für einen optimistischen und erhebenden Klang. Dies war Tanzmusik, und die Leute konnten ihren Problemen entkommen Tanzen (siehe Eintrag unter 1900 - The Way We Lived in Band 1) die Nacht zu den Klängen der Big Bands. In den 1940er Jahren, als der Zweite Weltkrieg viele junge Männer nach Übersee brachte, um zu kämpfen, lieferte Big-Band-Musik Lieder der Sehnsucht und Erinnerung, die der traurigen Stimmung der Kriegsjahre entsprachen, Lieder wie "Long Ago and Far Away" und "I'm" Sehe dich." Die Popularität der Big-Band-Musik schwand, als Rock and Roll (siehe Eintrag unter den 1950er Jahren - Musik in Band 3) entstand in den 1950er Jahren, wird aber auch heute noch gespielt und genossen. Tatsächlich kam es in den 1990er Jahren zu einer Wiederbelebung des Swings.

- Timothy Berg

Für mehr Informationen

Berendt, Joachim E. Das Jazzbuch: Von Ragtime zu Fusion und darüber hinaus. Westport, CT: Lawrence Hill and Company, 1982.

Erenberg, Lewis. Swingin 'the Dream: Big Band Jazz und die Wiedergeburt der amerikanischen Kultur. Chicago: Universität von Chicago Press, 1998.

Stowe, David W. Swing Changes: Big-Band-Jazz im New Deal America. Cambridge: Harvard University Press, 1994.

Walker, Leo. Der Big Band Almanach. New York: Von Capo Press, 1989.