1940er Jahre: Fernsehen und Radio

Das Radio bewies seine Bedeutung während des Zweiten Weltkriegs (1939–45) mit einer fast sofortigen Berichterstattung über die Ereignisse. Zwischen 1941 und 1945 schalteten die Amerikaner die neuesten Nachrichten aus Europa ein und hörten nur wenige Augenblicke nach den tatsächlichen Ereignissen von großen Schlachten und der Bombardierung von Pearl Harbor in Hawaii. Nachrichtenreporter wie Edward R. Murrow (1908–1965) und William Shirer (1904–1993) boten aufschlussreiche Kommentare und klare, harte Nachrichten. Ihr Beispiel würde die Nachrichtensprecher in den neuen Medien - Fernsehen, allgemein als Fernsehen bezeichnet - jahrzehntelang beeinflussen. Das goldene Zeitalter des Radios endete mit dem Krieg.

Die 1940er Jahre waren der wahre Beginn der TV-Ära. Obwohl Geräte bereits Ende der 1930er Jahre erhältlich waren, nahm der weit verbreitete Vertrieb und Verkauf von Fernsehgeräten erst nach dem Krieg wirklich Fahrt auf. Rundfunkstationen vernachlässigten viele ihrer Radiosender und steckten nach dem Krieg Geld in das Fernsehen. Bald waren viele Hörspiele, Varietés und Comedy-Programme im Fernsehen verfügbar, und im Radio blieb hauptsächlich Musik übrig. Für Kinder mögen neue Shows Kukla, Fran und Ollie bzw. unter Die Howdy Doody Show bot Lachen an. Eine der beliebtesten frühen TV-Sendungen war eine Varieté-Show namens Texaco Star Theatre, mit dem Komiker Milton Berle (1908–2002), der 1948 begann.

Im Laufe des Jahrzehnts kauften immer mehr Menschen Fernsehgeräte. Anstatt um ihre Radios zu kreisen, ließen sich die Leute vor ihren Fernsehern nieder, um Nachrichten und Unterhaltung zu erhalten. Als das Fernsehen immer beliebter wurde, erließ die Regierung Vorschriften, um den Wettbewerb zwischen Sendern, Kanälen und Programmen sicherzustellen. In den 1950er Jahren würde sich das neue Medium mit der Einführung von Farben und anderen technologischen Fortschritten dramatisch verändern.